Treffen mit einem Nutzer - Teil 1 (Fikt.)

Ich saß an diesem Abend wie so oft vor dem Laptop, scrollte eher gelangweilt durch die neuesten Clips, als eine Benachrichtigung aufploppte. Eine neue Nachricht auf xHamster. Der Absender hat mir bislang noch keine Nachrichten geschickt. Ich öffnete die Nachricht des Fremden sofort.
Der Ton war direkt, aber freundlich und unaufdringlich. Er schrieb, dass ihm mein Profil aufgefallen sei, dass er gerne wissen würde, ob ich grundsätzlich offen für reale Treffen sei, und stellte ein paar zurückhaltende Fragen zu mir. Nichts Forciertes, nichts Vulgäres – eher interessiert und abwartend. Er erwähnte, dass er in der Nähe wohne und sich vorstellen könne, sich irgendwann mal in Ruhe zu unterhalten und zu schauen, ob die Chemie stimmt.
Ich las die Nachricht zweimal. Der Geruch von frischem Tee hing noch in der Luft meines Zimmers, der Bildschirm leuchtete warm im abgedunkelten Raum. Irgendetwas an der unaufgeregten Art, wie er schrieb, ließ mich nicht sofort wieder wegsrollen. Irgendwie gefiel mir die Art wie er mich angeschrieben hatte - so ganz simpel und doch effektiv.
Ich tippte relativ schnell eine Antwort. Nichts Kompliziertes, einfach ehrlich: „Ein reales Treffen ist eigentlich nicht so mein Ding, sorry.“ Danach lehnte ich mich zurück, nahm einen Schluck vom inzwischen lauwarmen Tee und ging fest davon aus, dass sich die Sache damit erledigt hätte. Die meisten lassen es an dieser Stelle gut sein.
Doch kaum eine Minute später ploppte schon die nächste Nachricht auf. Er ließ sich nicht abwimmeln. Freundlich, aber bestimmt schrieb er, dass er wirklich nur ein paar Kilometer entfernt wohne, dass er mich einfach gerne mal persönlich kennenlernen würde und dass es ja kein Zwang sei. Kein Druck, keine plumpen Anspielungen – eher diese ruhige Hartnäckigkeit von jemandem, der weiß, was er will, und trotzdem höflich bleibt. Der Bildschirm flackerte leicht, als ich die Nachricht öffnete, und für einen Moment hing der Geruch von Tee und dem leichten Staub meines Laptops merkwürdig schwer im Raum.
Ich starrte noch einen Moment auf den Chatverlauf. Irgendwas in mir sagte „Na komm, gib dir einen Ruck“. Also tippte ich, bevor ich es mir anders überlegen konnte: „Na gut, warum eigentlich nicht? Ich suche eh nach neuen Freunden hier in der Gegend.“
Die Antwort kam erstaunlich schnell. Wir schrieben noch ein paar Sätze hin und her – nichts Übertriebenes, eher abklärend und unkompliziert. Irgendwann schlug er vor, uns einfach bei ihm zu treffen, und schickte mir seine Adresse. Als ich sie in die Karten-App tippte, stellte sich heraus, dass er tatsächlich nur wenige Kilometer entfernt wohnte. Der Bildschirm meines Handys leuchtete im abgedunkelten Zimmer, und der leichte Geruch von dem inzwischen kalten Tee neben mir vermischte sich mit der trockenen Luft des Raums, während ich etwas gedankenverloren aus meinem Fenster schaute.

Heute abend, 20 Uhr. Zur Prime-Time, dachte ich mir. Na das könnte ja was werden.

Nachdem die Zeit gekommen war, ich geduscht und mich rasiert hatte, zog ich mich an und machte mich auf den Weg. Die Distanz war wirklich kurz – kaum mehr als ein paar Straßen –, und die Abendluft roch nach dem typischen Mix aus feuchtem Asphalt und den letzten Resten von Grillgeruch aus irgendeinem Garten in der Nachbarschaft. Ich ging zügig, spürte noch die leichte Feuchtigkeit auf der Haut unter dem T-Shirt, und achtete darauf, nicht zu sehr ins Schwitzen zu kommen.
Pünktlich – na ja, zwei Minuten zu spät – stand ich dann vor dem Mehrfamilienhaus und suchte die richtige Klingel. Als ich den Finger auf den Knopf legte, hörte ich das dumpfe Summen im Treppenhaus. Für einen kurzen Moment blieb alles still, nur der ferne Verkehr und ein schwacher Duft von frisch gemähtem Rasen von irgendwoher wehten zu mir herüber, während ich wartete.
Die Gegensprechanlage knackte kurz, dann kam eine ruhige Stimme: „Ja bitte?“ Ich räusperte mich unwillkürlich und antwortete: „Hier ist Alex, ähm… urx-spyware. Wir haben vorher miteinander geschrieben.“ Einen Moment lang blieb es still, dann summte der Türöffner laut und metallisch. Ich drückte die schwere Haustür auf und betrat das Treppenhaus.
Der Geruch von altem Holz, leichtem Reinigungsmittel und etwas, das nach feuchtem Keller roch, schlug mir entgegen, während ich die Stufen hochstieg. Vierter Stock. Mit jedem Treppenabsatz wurde mein Herzschlag spürbarer, ein dumpfes Pochen in der Brust, das ich nicht ganz abstellen konnte. Die Luft im Treppenhaus war stickig und warm, und ich spürte, wie sich unter dem T-Shirt ein dünner Film aus Anspannung auf meiner Haut legte.
Im vierten Stock angekommen, sah ich bereits die leicht geöffnete Wohnungstür. Dahinter stand er – geschätzt Ende dreißig, Anfang vierzig, gepflegt und mit einem freundlichen, offenen Gesichtsausdruck. Kurze Haare, sauber rasiert, ein schlichtes Hemd. Nichts Auffälliges, einfach ein Mann, der sich Mühe gegeben hatte.
Wir reichten uns die Hände. Sein Griff war fest, aber nicht zu fest, und seine Hand fühlte sich warm und trocken an. „Alex“, sagte ich. „Thomas“, erwiderte er mit einem kurzen Lächeln. Der leichte Duft von Duschgel und frischer Wäsche hing im Türrahmen, vermischt mit dem neutralen Geruch einer aufgeräumten Wohnung. Er trat einen Schritt zur Seite, ließ mich eintreten und schloss die Tür hinter mir.
Er deutete auf den Esstisch in der offenen Wohnküche. „Setz dich ruhig.“
Die Wohnung roch dezent nach frisch gewischtem Boden und einem leichten Hauch von Zitronenreiniger, darunter lag noch der saubere Duft von Duschgel, den ich schon an der Tür wahrgenommen hatte. Ich nahm auf einem der Stühle Platz, während er eine Karaffe mit kühlem Mineralwasser und zwei Gläser vom Sideboard holte.
„War der Weg okay?“, fragte er, während er einschenkte. Das Wasser perlte leise.
„Ja, ganz entspannt. Ist ja wirklich nicht weit“, antwortete ich.
„Gut. Ich dachte mir, hier ist einfacher als irgendwo draußen. Weniger Stress - und Bars mag ich sowieso nicht so gerne.“
Wir wechselten noch ein paar belanglose Sätze – Wetter, die Gegend, wie lange er schon hier wohnte. Dabei saß ich ihm direkt gegenüber und spürte die merkwürdige Anspannung, die ich mir vorher schon ausgemalt hatte. Es war tatsächlich komisch, jemandem gegenüberzusitzen, der meine Nacktfotos gesehen hatte. Der Gedanke lag wie ein dünner Film zwischen uns, auch wenn keiner von uns ihn aussprach. Das kühle Glas in meiner Hand und der leichte Sprudelgeruch des Wassers halfen ein wenig, mich darauf zu konzentrieren, statt ständig an die Bilder zu denken.
In genau diesem Moment wurde mir bewusst, dass ich eigentlich keine Ahnung hatte, worauf ich mich da eingelassen hatte. Ich kannte diesen Mann überhaupt nicht. Was er über mich wusste – wie genau er mein Profil gelesen, welche Bilder er sich angesehen, welche Schlüsse er daraus gezogen hatte –, war mir völlig unklar. Ein deutliches Ungleichgewicht an Informationen, das mit plötzlich mehr auffiel als der belanglose Smalltalk über uns.
Ich nahm einen weiteren Schluck vom sprudelnden Mineralwasser, spürte die kühle Flüssigkeit im Mund und den leichten, metallischen Nachgeschmack. Der Geruch von Zitronenreiniger und frischer Wäsche lag immer noch dezent im Raum, vermischt mit dem neutralen Duft seiner Haut, der bei jeder kleinen Bewegung zu mir herüberwehte. Ich riss mich zusammen, hielt den Blick ruhig und versuchte, mir nichts anmerken zu lassen. Nach außen hin blieb ich einfach nur der Gast, der höflich nickte und zuhörte.

Thomas lehnte sich ein Stück über den Tisch nach vorn. Sein Blick war ruhiger geworden, aber deutlich direkter, fast ein wenig verführerisch, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Die Karaffe und die Gläser standen zwischen uns, der leichte Sprudelgeruch des Mineralwassers vermischte sich mit dem dezenten Duft seines Duschgels, der bei der Bewegung stärker zu mir herüberkam.
„Ich hab auf deinem Profil gelesen“, sagte er in einem ruhigen Ton, „Analsex, Blowjobs und BDSM. Worauf stehst du denn eigentlich genau? Was genau steckt da dahinter?“
Die Frage hing einen Moment im Raum. Ich spürte, wie sich die Luft zwischen uns veränderte – nicht unangenehm, aber spürbar aufgeladener. Das kühle Glas in meiner Hand fühlte sich plötzlich schwerer an, und ich wurde mir wieder bewusst, dass er bereits mehr über mich wusste, als ich über ihn.
Ich versuchte ein Lächeln, das sich auf meinen Lippen etwas steifer anfühlte, als mir lieb war. „Nun, das ist nur mal so daher geschrieben worden“, sagte ich und hörte, wie meine Stimme ein kleines Stück zu hoch klang. „Ich dachte mir: Wenn ich auf was stehen würde, dann wohl auf Analsex und Schwänze lutschen.“
Die vulgären Worte kamen mir schwerer über die Lippen, als ich erwartet hatte. Hitze stieg mir sofort ins Gesicht, ich spürte, wie ich errötete, und für einen kurzen Moment blieb mir die Luft weg. Das sprudelnde Mineralwasser in meinem Glas wirkte plötzlich lauter, der saubere Duft seines Duschgels intensiver. Ich brauchte ein paar Sekunden, um mich zu sammeln, den Blick kurz nach unten zu nehmen und dann wieder zu ihm aufzusehen.
„Der Gedanke, erniedrigt und dominiert zu werden, steckt da auch ein bisschen dahinter, schätze ich.“ Wieder dieses heiße Hochsteigen der Röte in den Wangen, wieder dieses kurze, nervöse Wegbleiben der Luft. Die Worte hingen zwischen uns im Raum, und ich war mir unangenehm bewusst, wie deutlich mein Körper gerade verriet, dass mir die Situation alles andere als gleichgültig war.
Er nahm meine Worte erstaunlich respektvoll auf. Kein spöttisches Grinsen, kein übertriebenes Interesse – nur ein ruhiges, abwartendes Nicken, bevor er sich ein Stück zurücklehnte. „Also möchtest du erniedrigt werden?“, fragte er direkt, ohne die Stimme zu heben.
Ich nickte langsam. Ein kleines, unsicheres Nicken, bei dem ich selbst nicht genau wusste, was es in diesem Moment für mich bedeutete. Die Luft zwischen uns schien dichter geworden zu sein; der leichte Duft seines Duschgels und der kühle, sprudelnde Geruch des Mineralwassers mischten sich mit der plötzlichen Anspannung, die von mir auszugehen schien.
Und wieder kam dieser Moment der Erkenntnis: Nun wusste er, worauf ich stand. Ich hingegen wusste weiterhin nichts über ihn und seine Gedanken. Das Ungleichgewicht war noch größer geworden, und ich spürte, wie mein Herz etwas fester gegen die Rippen schlug, während ich darauf wartete, was als Nächstes kommen würde.

„Okay, zieh dich aus“, sagte er. Die Stimme war ruhig, fast ein wenig zurückhaltend, aber bestimmt genug, dass die Worte klar im Raum standen. Er beobachtete mich, ohne sich zu rühren. Ich war für einen kurzen Moment unschlüssig, ob ich es tun sollte oder nicht.
Ohne etwas zu erwidern stand ich langsam vom Stuhl auf. Die Wangen brannten mir bereits, als ich die Hände an den Saum meines T-Shirts legte und es nach oben zog. Der Stoff streifte über meine Haut, und für einen Moment fühlte sich die Luft im Raum kühler an. Das habe ich noch nie getan, schoss es mir unwillkürlich durch den Kopf. Plötzlich drehte ich mich leicht beschämt von ihm weg, dem zugezogenen Fenster zugewandt, als bräuchte ich diesen kleinen Schutz. Der Geruch von Zitronenreiniger und seinem dezenten Duschgel lag immer noch in der Luft, vermischt mit meiner eigenen, plötzlich stärker werdenden Nervosität.
Ich brauchte einen kurzen Moment, um mich zu fassen. Dann öffnete ich den Gürtel, schob die Hose samt Unterhose über die Hüften und streifte beides nach unten. Der Stoff glitt an meinen Beinen hinab, bis ich nackt vor dem Esstisch stand, den Rücken noch zu ihm gewandt, und spürte, wie die kühle Wohnungsluft meine Haut überzog.
„Dreh dich um und antworte mir“, sagte er ruhig und freundlich. „Möchtest du erniedrigt werden?“
Ich drehte mich langsam um. Die Augen hielt ich dabei fest geschlossen, und es kostete mich Mühe, sie überhaupt zu öffnen. Als ich es schließlich tat, blickte ich ihm direkt ins Gesicht. Die kühle Wohnungsluft lag auf meiner nackten Haut, und der vertraute Mix aus Zitronenreiniger und seinem dezenten Duschgel schien plötzlich intensiver.
„Ja, bitte erniedrige mich“, brachte ich hervor. „Ich werde alles tun, was du mir sagst.“ Kaum waren die Worte draußen, war es wieder da – dieses nervöse Stocken, dieses kurze Wegbleiben der Luft. Mein Herz schlug so heftig, dass ich es bis in den Hals spürte. So angespannt und nervös war ich noch nie gewesen. Er lächelte nur.
„Wir wissen beide nicht, was auf meinem Balkon ist oder wer gerade draußen sitzt“, sagte er ruhig. „Ich möchte, dass du da rausgehst durch die Türe dort rechts“ – er deutete mit dem Kopf – „und einmal über den Balkon läufst, um wieder dort links hereinzukommen.“
Mir stockte der Atem. Etwas Öffentliches. Und dann auch noch hier, in der eigenen Nachbarschaft, nur ein paar Straßen von meiner Wohnung entfernt. Der Gedanke setzte sich wie ein schwerer Druck auf die Brust. Ohne ein Wort zu sagen, drehte ich mich um und ging nackt bis auf die Socken zur Balkontür. Der Boden unter meinen Socken fühlte sich kühl an, die Luft in der Wohnung plötzlich dünner. Ich legte die Hand um den Griff, spürte das kühle Metall gegen die Handfläche, und hörte nur noch meinen eigenen Herzschlag, während ich zögerte.
Ich spürte seinen Blick fest auf meinem Rücken, atmete einmal tief ein und drehte die Klinke auf. Die Balkontür schwenkte nach innen, und die Abendluft schlug mir kühler und frischer entgegen als die Wohnungsluft – ein Mix aus Asphalt, ferne Küchengerüche und dem leichten Duft von irgendwo blühenden Pflanzen. Vor lauter Nervosität hatte ich mir den Balkon vorher überhaupt nicht angeschaut. Jetzt stand ich nackt bis auf die Socken draußen und sah erst, wie er wirklich aussah: Das Geländer bestand aus relativ weit auseinanderstehenden Latten. Von der Straße darunter konnte man durchaus teilweise hindurchblicken – genug, um jemanden zu erkennen, wenn man genauer hinsah. Der Weg zur linken Tür war dazu noch mit einem kleinen Hochbeet, zwei Stühlen und einem Tisch zugestellt. Es gab keinen geraden, unauffälligen Durchgang. So ein Mist.
Ein leichtes Gefühl der Panik beschlich mich. Instinktiv drehte ich mich um, um durch dieselbe Tür zurück in die Wohnung zu flüchten, durch die ich gerade hinausgegangen war. Doch ich stand plötzlich vor der verschlossenen Balkontür. Thomas hatte sie in genau dem Moment geschlossen, als ich mich umdrehte. Auf seinem Gesicht flimmerte ein kurzes, kaum wahrnehmbares Lächeln, bevor er einen Schritt zurücktrat.
Nun blieb mir nur der Weg über den Balkon zur linken Tür, die offen stand. Zum Glück ging gerade die Sonne unter – das schwache Dämmerlicht war zumindest etwas Deckung. Ich ging leicht in die Knie, versuchte, mich so klein wie möglich zu machen und hinter den Möbeln zu bleiben, damit mich von der Straße aus möglichst niemand klar erkennen konnte. Die kühle Abendluft legte sich auf meine nackte Haut, und ich spürte jeden Luftzug. Als hätte er meine Gedanken gehört, knipste Thomas plötzlich das Außenlicht des Balkons an. Helles, grelles Licht flutete den Balkon und warf scharfe Schatten.
Für einen Moment war ich vollständig sichtbar und verfiel in eine kurze Schockstarre. Was sollte ich jetzt tun? Die grellen Außenlampen ließen keinen Zweifel – jeder, der von unten oder von den Nachbarfenstern aus hinschaute, konnte mich sehen.
Ich setzte mich schwerfällig in Bewegung, stolperte ungeschickt zwischen den Möbeln hindurch, duckte mich so tief es ging und versuchte trotzdem, möglichst schnell zur linken Tür zu kommen. Am Hochbeet musste ich mich seitlich vorbeidrängen, schob einen der Stühle ein Stück zur Seite. Das Holz kratzte leise, aber in meinen Ohren klang es viel zu laut. Die kühle Abendluft strich über meine nackte Haut, und ich spürte, wie sich ein dünner Film aus Anspannung auf meinem Körper legte.
Als ich endlich die offene Tür erreichte, huschte ich mit einem großen, hastigen Schritt hinein. Drinnen angekommen, konnte ich vor Anspannung und Schock kaum noch richtig atmen. Das Herz hämmerte mir bis in den Hals, und die warme Wohnungsluft schlug mir plötzlich wieder entgegen.
Thomas schaltete das Außenlicht ab. Das grelle Weiß verschwand, und die Wohnung tauchte wieder in das wärmere, gedämpfte Licht zurück. Er kam mir langsam entgegen, die Hände locker in den Hosentaschen.
„War es so, wie du es dir vorgestellt hast?“, fragte er ruhig.
Ich schluckte, spürte noch das Nachzittern in den Beinen und den kühlen Luftzug auf der nackten Haut. „Zugegebenermaßen war es etwas intensiver, als ich gedacht hatte“, antwortete ich und setzte mich wieder auf den Stuhl am Esstisch. Erst als ich mich hinsetzte, fiel mir auf, dass der kleine Stapel meiner Kleidung – T-Shirt, Hose und Unterhose – nicht mehr dort lag, wo ich ihn abgelegt hatte. Der Platz war leer.

~~~~ Ende von Teil 1
פורסם על ידי urx-spyware
לפני 5 ימים
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